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Ali-Trophy: Doubleheader in Russland

Am vergangenen Wochenende begann die zweite Saison der World Boxing Super Series (WBSS) in Yokohama, Japan. Lokalmatador und K.o.-König Naoya Inoue brauchte in seinem Bantamgewichts-Viertelfinale nur 70 Sekunden um Juan Carlos Payano auszuknocken und gleichzeitig seinen WBA-Titel zu verteidigen. Im zweiten WBSS-Fight des Abends bezwang der Weißrusse Kiryl Relikh den Russen Eduard Troyanovsky im Halbweltergewicht nach Punkten. Relikh konnte damit seinen WBA-Titel verteidigen und ins Halbfinale im Limit bis 63,5 Kilogramm einziehen.

Am kommenden Samstag legen die Macher der Ali-Trophy mit einem weiteren Doubleheader nach. In Jekaterinburg, Russland treffen im zweiten Kampf des Bantam-Turniers WBO-Champ Zolani Tete (27-3-0, 21 K.o.) und Olympiamedaillengewinner Mikhail Aloyan (4-0-0, 0 K.o.) aufeinander. Im ersten Fight des neuen Cruiser-Wettbewerbs kreuzen der US-Amerikaner Andrew Tabiti (16-0-0, 13 K.o.) und der Russe Ruslan Fayfer (23-0-0, 16 K.o.) die Fäuste.

Lokalmatador Aloyan will trotz seiner geringen Erfahrung als Profi dabei den ganz großen Wurf schaffen. „Es ist zwar erst mein fünfter Profikampf, aber ich habe sehr viel Amateurerfahrung und das wird mir im Ring helfen. Die WBSS ist eine große Chance für mich und mein Ziel ist ganz klar die Ali-Trophy zu gewinnen“, sagte der 30-Jährige beim gestrigen Media-Workout.

Sein Landsmann Ruslan Fayfer zeigte sich vor seinem Duell gegen US-Boy Andrew Tabiti respektvoll aber auch zielstrebig. „Tabiti hat noch nie verloren. Seine Beinarbeit und seine Defensive sind gut und er hat eine Menge Erfahrung,“ sagte Fayfer. „Aber wir haben einen guten Matchplan und wollen den im Ring umsetzen. Tabitis K.o.-Statistik interessiert mich dabei nicht.“ Der US-Amerikaner, der von Floyd Mayweather Sr. traniert wird, kann eine K.o.-Quote von beeindruckenden 81 Prozent aufweisen.

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