Teofimo Lopez könnte gegen Lomachenko WBC-Franchise-Champ werden

Erst schien der Leichtgewicht-Showdown zwischen Dreifach-Weltmeister Vasiliy Lomachenko (14-1, 10 K.o.) und IBF-Champ Teofimo Lopez (15-0, 12 K.o.) in Gefahr zu sein, nun geht es mit...

Ani Haxhillari (l.) und Ibrahim Tarik (r.) im Viertelfinale der Berlin Finals 2019

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie bleiben spürbar. Box-Events können oft nur ohne oder mit wenigen Zuschauern stattfinden, während stets strenge Hygiene-, Sicherheits- und Testprotokolle...

Die Fight Card für die SES-Veranstaltung am 22. August in Magdeburg nimmt Formen an. Nun wurden auch Fights der SES-Youngster Artur Henrik und Jurgen Uldedaj bestätigt.

Adrian Granat (15-2, 14 K.o.) wird in den Boxring zurückkehren. Das gab sein alter und neuer Promoter EC Boxpromotion bekannt.

Endspurt für Erik Pfeifer vor Dubois-Kampf

Noch knapp zwei Wochen muss Erik Pfeifer (7-0, 5 K.o.) im ECB-Gym in Hamburg schwitzen, bevor es für den zweifachen Olympia-Teilnehmer nach England geht. Dort wird er den bis dato größten Kampf...

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News

Box-Gala am 18. Januar in Hamburg

Text: Max Wipperfürth / Pressemitteilung

 

Das neue Box-Jahr startet gleich mit Volldampf. SES Boxing und EC Box-Promotion kooperieren und setzen mit der Box-Gala am 18. Januar gleich ein großes Ausrufezeichen für das Box-Jahr 2020! In der Edel-Optics.de-Arena steigt das erste Box-Highlight des Jahres und wird für die Zuschauer zu Hause ab 22:30 Uhr im MDR übertragen. Die Hauptkämpfe sind Sebastian Formella vs. Roberto Arriaza (Nicaragua) im IBO World Championship Welterweight, Peter Kadiru vs. Tomas Sálek (Tschechien) um die WBC-Junioren-Weltmeisterschaft im Schwergewicht und der Cruiserweightler Roman Fress kämpft im zehnten Profikampf ebenfalls wieder um den Titel.

 

Der in seiner 2014 gestarteten Profi-Laufbahn noch unbesiegte Sebastian Formella (21-0-0 (10 K.o.)) boxte sich in den letzten Jahren sukzessive nach oben, konnte nach eindrucksvollen Darbietungen gegen die nationale Konkurrenz auch die Weltspitze erfolgreich in Angriff nehmen. Dafür hat er sich besonders vorbereitet: "Beim ersten Titelkampf hatte ich nichts zu verlieren - war für viele der Außenseiter. Jetzt verteidige ich meinen Titel und habe etwas zu verlieren. Da geht man schon anders in die Vorbereitung und den Kampf." Dennoch wird er seinen Kontrahenten Roberto Arriaza nicht unterschätzen und kennt seine Qualitäten: "Der Gegner marschiert, ist ähnlich groß wie Mbenge und physisch sehr stark. Wir haben uns einen starken Mann rausgesucht, nur so wird man besser." 

 

SES-Schwergewichtler Peter Kadiru hat nach seinem Start im Februar in die Profilaufbahn ein eindrucksvolles Jahr 2019 absolviert. Der erst 22-jährige Hamburger konnte seine eindrucksvolle Amateurkarriere als Jugend-Olympiasieger 2014, Vize-Weltmeister und Europameister im Juniorenbereich nun mit sechs hoffnungsvollen Siegen auch im Profibereich untermauern. Am 18. Januar trifft er auf einen alten Bekannten: "Ich kenne Tomas noch aus den Amateurzeiten. Wir haben allerdings noch nie gegeneinander geboxt. Er war ein guter Amateur und ist ein guter Boxer. Er ist der beste Gegner bisher für mich, dementsprechend bereite ich mich auf diesen Kampf vor. Respekt habe ich immer vor meinem Gegner. Er geht nach vorne und versucht hart zu schlagen. Für mich es wichtig, die Kämpfe zu kontrollieren und zu dominieren."

Der aus Hamburg stammende Tscheche Sálek gibt die Wertschätzung gerne zurück: "Ich denke nicht, dass ich mehr Erfahrung als Peter habe. Er hat deutlich mehr Kämpfe bei den Amateuren gemacht. Er hat bei den Junioren alles gewonnen, was es zu gewinnen gab und er ist mein stärkster Gegner. Es wird ein schwerer Kampf. Er ist ein cleverer Boxer, aber ich habe eine starke Rechte!"

 

Als Schützling von SES-Trainer Robert Stieglitz, dem ehemaligen Welt-und Europameister im Super-Mittelgewicht, wird man „hart“ rangenommen. So auch Cruisergewichtler Roman Fress, der nach dem Deutschen Meistertitel jetzt von seinem Coach zu weiteren Titelehren angetrieben wird und in Hamburg schon seinen 10. Profikampf in nicht einmal zwei Jahren Profilaufbahn bestreitet. 

 

Fotos: Torsten Helmke