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Text: Max Wipperfürth

 

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Text: Max Wipperfürth / Pressemitteilung

 

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Brähmer auf dem Weg zum nächsten WM-Titel?

Text: Max Wipperfürth

 

Jürgen Brähmer schlägt Jürgen Doberstein. Der 41-jährige Brähmer hat seinen elf Jahre jüngeren Konkurrenten am 21. Dezember in Hamburg in der siebten Runde durch TKO besiegt. Durch diesen Sieg sicherte sich der Ex-Weltmeister den IBF-Interconti-Titel im Supermittelgewicht und hat sich dadurch die Chance auf einen WM-Kampf gewahrt.

Der Boxer aus Stralsund bestritt seinen ersten Profikampf vor ziemlich genau 20 Jahren: im Dezember 1999 feierte er sein Profidebüt, ebenfalls in Hamburg. Im Supermittelgewicht gewann er 2002 den WBC-International Titel, bevor seine Karriere wegen einer Haftstrafe für drei Jahre ruhen musste. 2007 wechselte Brähmer in das Halbschwergewicht, in der er 2009 Europameister und später auch WBO-Weltmeister. Vier Jahre später holte sich der damals 35-Jährige den WBA-Weltmeister-Titel im Halbschwergewicht, den er 2016 an Nathan Cleverly verlor.

Nach seinem insgesamt 52. Sieg aus 55 Profi-Kämpfen gibt sich der Boxer trotz seines fortgeschrittenen Alters angriffslustig. "Im nächsten Jahr möchte ich noch einmal Weltmeister werden", kündigt Brähmer an. Der als Experte beim Kampf geladene Artur Abraham ist davon überzeugt, dass sich Brähmer diesen Wunsch erfüllen kann. "Beeindruckend, wie Brähmer sich mit 41 Jahren präsentiert hat. Er gehört noch zur absoluten Weltspitze. In dieser Form bekommt er seine WM-Chance", orakelte der 39-jährige Abraham im Gespräch mit der BILD-Zeitung.

Die einzige Frage, die sich nach dem Auftritt in Hamburg nun stellt: Wer wird der Gegner? Brähmer bringt selbst einen Namen ins Spiel: "WBA-Champ Callum Smith würde ich auch in England boxen."

Ob überhaupt, gegen wen, wann und wo wird sich wohl erst im neuen Jahr herausstellen. Jetzt freut sich Jürgen Brähmer erst einmal auf die Feiertage mit seiner Familie.

 

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imago /Fellechner