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George Foreman: Eine Legende wird 70

Er holte Gold bei Olympia, wurde mit einer absoluten Demontage von „Smokin“ Joe Frazier Weltmeister im Schwergewicht, verlor ein Jahr später gegen Muhammad Ali den legendären „Rumble in the Jungle“ und gab zehn Jahre nach seinem ersten Karriereende ein nicht mehr für möglich gehaltenes Comeback – die Rede ist natürlich von „Big“ George Foreman, der heute seinen 70. Geburtstag feiert. In seiner Laufbahn gehörte der Texaner zweifellos zu den gefürchtetsten Boxern aller Zeiten. 1994 wurde Foreman durch einen brutalen Knockout gegen Michael Moorer mit 45 Jahren der älteste Schwergewichtsweltmeister der Geschichte – ein Rekord, der bis heute Bestand hat.

1995 hätte sich Axel Schulz bei seinem Duell gegen Foreman in Las Vegas unsterblich machen können. Und in den Augen vieler Experten und Fans tat er dies auch, doch die Punktrichter entschieden anders. „Natürlich war Georges Punktsieg ein Witz. Aber wenn man mit so einer Legende im Ring steht, muss man seinen Gegner für einen Sieg eben umhauen. Das ist mir nicht gelungen – Punkt“, sagte Schulz der Deutschen Presse-Agentur.

Zum letzten Mal stand Foreman 1997 im Ring. Er verlor gegen den späteren Klitschko-Gegner Shannon Briggs knapp und umstritten nach Punkten. Diesmal hatte er bei den Punktrichtern das Nachsehen und beendete seine Karriere endgültig. Damals war der Texaner 48 Jahre alt und hatte neben dem Boxsport auch schon mit einem anderen Geschäft Millionen verdient. Denn bereits 1994 kam der weltberühmte „George Foreman Grill“ auf den Markt. Ein Elektrogrill, der sich vor allem in den USA wie geschnitten Brot verkaufen sollte und der Box-Ikone Gerüchten zufolge über 150 Millionen Dollar eingebracht hat. Geld, dass er gut gebrauchen kann. Denn Foreman ist Vater von elf Kindern. Seine fünf Söhne hat er sogar nach einer echten Berühmtheit benannt: Sie heißen alle George.

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