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Sebastiano Lo Zito: Titel nicht nur im Ring

Er hat es erfolgreich geschafft: Sebastiano Lo Zito (31), Deutscher und Internationaler Deutscher Meister (BDB) im Supermittelgewicht, feiert seinen Studienabschluss (Note gut). Damit wird Lo Zito...

Spannendes Duell: Kein Favorit bei Piccirillo vs. Arsumanjan

Vier internationale Meisterschaften und ein deutscher Titelkampf stehen bei der nächsten AGON-Box-Gala auf der Fightcard. Der Main-Event gehört zur Kategorie „Muss man unbedingt gesehen haben“. In...

Senad Gashi vs. Marko Radonjic am 19. Juni

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Lovejoy provoziert Charr und Don King

Christopher Lovejoy (19-0, 19 K.o.) geht trotz K.o.-Quote von 100% als Underdog in den Fight gegen Mahmoud Charr (31-4, 17 K.o.) am Samstag. Eines hat der US-Amerikaner aber schon drauf wie ein...

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Holpriges Comeback für Andy Ruiz jr.

Holpriges Comeback für Andy Ruiz jr.
Holpriges Comeback für Andy Ruiz jr.

Für viele war Andy Ruiz jr. (34-2, 22 K.o.) schon als Eintagsfliege abgeschrieben, die mit dem Upset-Sieg gegen Anthony Joshua ihre 15 Minuten Ruhm hatte und nach dem klar verlorenen Rematch in Vergessenheit geraten würde. Damit genau das nicht passiert, ging der „Destroyer“ bei Canelo-Coach Eddy Reynoso in die Lehre, unterwarf sich dessen strengen Regeln und speckte kräftig ab (BOXSPORT berichtete).

Mit seinem Comeback-Fight gegen den 40-jährigen Chris Arreola (38-7-1, 33 K.o.) bestand Ruiz jr. nun seine erste Bewährungsprobe – allerdings nicht fehlerfrei. Arreola schickte seinen neun Jahre jüngeren Kontrahenten in der zweiten Runde kurzzeitig zu Boden und versetzte ihm in der dritten Runde einen harten Wirkungstreffer. Der „Destroyer“ kam jedoch in den Kampf zurück, spielte seinen schnellen Hände gegen seinen amerikanischen Landsmann aus und erwischte ihn in der neunten Runde schwer an der Schulter. Auf Reynosos Rat hin attackiert Ruiz jr. auch in den Folgerunden die Schwachstelle seines Gegners und wurde am Ende einstimmiger Sieger auf den Punktzetteln.

„Der Ringrost hat sich gezeigt. Ich habe ihn irgendwie unterschätzt“, gab der 31-Jährige bei der Post-Fight-Pressekonferenz zu. „Ich denke, dass ich wesentlich mehr hätte tun können, mehr von dem, was wir im Gym geübt haben. Ich habe nicht wirklich in meiner Distanz geboxt, ich hätte meine Hände höher nehmen sollen.“ Er sei nur zu 60% da gewesen. Doch Reynoso will dem Kurzzeit-Champ helfen wieder sein volles Potential zu erreichen.

Text: Nils Bothmann

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