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Usyk holt Ali-Trophy – lässt Gassiev keine Chance

Der Ukrainer Oleksandr Usyk (15-0-0, 11 K.o.) schrieb Geschichte und gewann die erste Muhammad-Ali-Trophy. Der Cruisergewichtler besiegte im Turnierfinale der World Boxing Super Series in Moskau den Russen Murat Gassiev (26-1-0, 19 K.o.) nach einer brillanten Vorstellung klar nach Punkten. Der WBC- und WBO-Champ sicherte sich damit außerdem noch die WM-Gürtel der WBA (Super) und IBF und ist damit jetzt unumstrittener Weltmeister im Cruisergewicht.

Usyk diktierte den Fight vor 24.000 Zuschauern in der Moskauer Olympiahalle über weite Strecken mit seinem Jab und seiner deutlich besseren Beinarbeit. Der 31-Jährige tänzelte durch den Ring und ließ Gassiev nur selten in Schlagdistanz finden. Usyk sicherte sich vor allem mit zahlreichen Kombinationen und seiner hohen Workrate fast jede Runde.

Gassiev hatte seine besten Momente in den ersten Runden, als er Usyk mit einigen harten Körpertreffern eindecken konnte und zum Ende der Vierten eine kurze Rechte landete, die seinen Kontrahenten sichtlich beeindruckte. Ansonsten konnte der 24-Jährige seine Power kaum an den Mann bringen. Nach zwölf hochklassigen, aber zumeist einseitigen Runden kürten die drei Punktrichter den Ukrainer zum einstimmigen und hochverdienten Sieger (120:108 und zweimal 119:109). Usyk erhielt die Ali-Trophy nach dem Fight direkt aus den Händen von Muhammad Alis Witwe Lonnie.

„Usyk zeigte einen fantastischen Fight und er ist in meinen Augen aktuell der beste Boxer der Welt Pound-for-Pound“, sagte WBSS-Sportdirektor Kalle Sauerland nach dem Kampf. „Er ist ein würdiger Gewinner der Muhammad-Ali-Trophy.“

„Alle vier WM-Gürtel sowie die Ali-Trophy zu gewinnen ist ein wahr gewordener Traum. Es ist kein Geheimnis, dass Ali mein größtes Idol ist. Die Trophäe wird einen besonderen Platz bei mir zu Hause bekommen“, jubelte Usyk und stapelte danach tief: „Ich bin kein Superstar, sondern nur ein durchschnittlicher Kerl, der etwas gut kann.“

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Imago/ITAR-TASS